Trigger bei psychischen Erkrankungen - wie schütze ich mich im Internet davor?

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 994 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Januar 2026 um 15:48) ist von Ravenblack.

  • Hallo ihr Lieben <3

    Triggernde Inhalte lassen sich online nie vollständig vermeiden, aber wie gelingt es dir, das eigene Risiko für dich selbst so gering wie möglich zu halten?
    Welche Strategien nutzt du, um dich bestmöglichst zu schützen?
    Und wie gehst du damit um, wenn du doch einmal getriggert wirst?
    Hast du für dich selbst schon die passenden Skills gefunden?

    Das ist ein wirklich wichtiges Thema und deshalb würden wir uns gern mit euch darüber austauschen und gemeinsam ein paar Tipps sammeln. :)

    Ich bin verantwortlich für das, was ich sage
    nicht für das, was du verstehst.

  • Für mich ist es wichtig das ich Themen meide, wenn ich merke das sie mich gerade triggern könnten. Ich vermeide es dann in Spoiler zu schauen oder müde dann auch ganze Themen, wenn es um Foren geht.

    Im Alltag ist es komplizierter, da ich nicht hat allen triggern aus dem Weg gehen kann. Wenn es Situationen sind aus denen ich für mich im Nachhinein etwas zurhtn kann, ist das gut. Schwierig wird es mit Sachen die ich nicht ändern kann oder gefährlich werden könnten, wie Jens s der aggressiv durch die Bahn läuft, überall gegen schlägt und brüllt. Das sitze ich dann einfach aus, bis ich die Situation verlassen kann.

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    I'm not a social Butterfly
    I'm an antisocial Bat
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  • Ich gehe damit ähnlich um, wie Joker .. im Digitalen Raum mache ich einen Bogen um Sachen, wo es erkennbar ist, dass es einen Triggern könnte. Sei es nun ein Bereich, ein Spoiler oder ein Hinweis. Dann istves natürlich schnell möglich da eine Entscheidung zu treffen.

    In der Tagesstätte gibt es natürlich immer mal wieder Trigger. Manchmal sogar täglich. Wenn uch schnell genug bin, zB wenn die anderen Thema X haben, dann verlasse ich den Raum oder habe gelernt zu fragen, ob man das Thema wechseln kann. Aber dafür muss ich Handlungsfähig sein.

    Ist da ein Punkt übergangen, dann sitze ich es meistens auch nur noch aus. das ist ein schmaler Grad zwischen Erkennen und Handeln.

    Fazit: ist Zeit zu reagieren und zum einschätzen, dann klappt es relativ gut. Ist weniger Zeit, oder verpassen ich meine Entscheidung zu reagieren, dann muss man es eben aussitzen/ aushalten.

    Letztes kann aber die Konsequenzen haben, dass es untergehen Umständen einiges an Zeit braucht, da wieder klar denkend raus zu kommen.

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  • Hmh, ich denke, dass das gar nicht immer so einfach ist, das genau auszumachen.
    Schätzungsweise muss man sich selbst recht gut kennen und auch das aktuelle Befinden einschätzen können.

    Bei Themen, die quasi Dauertrigger sind, kann man gut einen Bogen machen und sie meiden. Das schätze ich z.B. an Foren, so eine Spoilerfunktion ist da wirklich Gold wert (sofern Leute in der Lage bzw. empathisch genug sind, sie entsprechend zu nutzen). Auf Social Media finde ich es weitaus schwieriger.

    Abends z.B. versuche ich wirklich bewusst, alles, was schwierig sein könnte, zu vermeiden. Gewisse Themenschwerpunkte, Konflikte oder was auch immer gerade belastet. Das klappt natürlich nicht immer, aber ich kenne mich immerhin gut genug, um zu wissen, dass das durchaus dann eine Chance gibt, möglichst abschalten zu können. :)

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